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Anrufrückverfolgung – welche Möglichkeiten hat man? (Handy/Festnetz)

  • by Anatoli Bauer
Anrufrückverfolgung - welche Möglichkeiten hat man

Wer kennt es nicht, aus dem nichts klingelt plötzlich das Telefon. Nun gut, ich hab zwar keinen Anruf erwartet, aber es könnte ja wichtig sein. Umständlich zieht man das Handy aus der Tasche und schon hat es aufgehört zu klingeln. Und die Nummer kennt man auch nicht.
Es bleibt einem also nichts anderes übrig als eine Anrufrückverfolgung zu starten, es sei denn es interessiert Sie einfach nicht wer versucht hat, Sie anzurufen.

Doch welche Möglichkeiten hat man als Angerufener?

Beim Handy ist es äußerst einfach, denn man kann den Anrufer einfach über die Liste letzte Kontakte zurückrufen. Wenn der Anrufer dann rangeht, wissen Sie wer sie angerufen hat.

Wenn Sie es aber nicht so direkt mögen, dann können Sie auch im Internet eine Rückwärtssuche starten.
Das funktioniert, indem Sie die Rufnummer, die Sie angerufen hat, eingeben. Wenn der Anrufer registriert ist, kann der Name und die Adresse angezeigt werden und schon wissen Sie bescheid. Leider sind viele Menschen nicht registriert, da sie eben nicht so einfach im Internet gefunden werden wollen. Ist ja irgendwie auch zu verstehen.

Bei der Anrufrückverfolgung ist es am Wichtigsten, dass die Nummer des Anrufers mit übertragen wurde, denn ohne übermittelte Nummer ist eine Rückverfolgung beinahe unmöglich.

Die Möglichkeiten der Anrufrückverfolgung sind sowohl für das Handy wie auch für das Festnetztelefon die Gleichen. Entweder man ruft die Nummer zurück oder man startet die Rückwärtssuche im Internet, was etwas umständlicher ist, dafür aber auch absolut anonym und der Anrufer bekommt nicht mit, dass über ihn recherchiert wird.

Einige Handys haben auch eine Funktion, die es ermöglicht, dass alle Anrufe mit unterdrückten Rufnummerübertragungen blockiert werden, somit entsteht das Problem mit der fehlenden Nummer überhaupt nicht.

Sollten es aber gehäuft störende oder belästigende Anrufe sein, die wohlmöglich auch Angst machen, wenden Sie sich umgehend an die Polizei, denn die haben noch ganz andere Möglichkeiten zur Anrufrückverfolgung. Durch die Ortung über die einzelnen Funkmasten kann metergenau der Standort des Mobiltelefons festgestellt werden, das Telefon muss nur eingeschaltet sein. Bei Festnetznummern ist das natürlich noch einmal einfacher, denn die Telefonanbieter haben der Polizei gegenüber eine Auskunftspflicht.
Diese Info aber nur am Rande, denn das kommt für den normalen Hausgebrauch nicht in Frage.

Außerdem hilft oft auch die Einstellung, wenn es was Wichtiges war, wird der Anrufer es nochmal versuchen und wenn nicht dann war es vielleicht auch Ihr Glück nicht von irgendwelchen Telefonverkäufern vollgeredet zu werden, wer möchte das schon.

Am einfachsten ist es, wenn man sich alle bekannten Nummern einspeichert, dann wird Ihnen bei einem Anruf gleich der Name des Anrufers angezeigt. Das kann sehr vorteilhaft sein, vor allem wenn man unterwegs ist und nur schnell einem Blick auf sein Handy werfen kann. Mittlerweile gibt es auch schon die Möglichkeit, jedem Kontakt einen eigenen Klingelton zuzuweisen, so dass man schon am Klingeln erkennen kann, wer gerade anruft.

Außerdem ist nicht außer Acht zu lassen, dass niemand die Rufnummer kennt, wenn Sie sie nicht mitgeteilt haben, somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es kein seriöser Anruf war und Sie brauchen sich keinen Kopf darüber zu machen. Eine gesunder Verstand schützt meistens vor voreiligen Schlüssen und Handlungen, also bitte, immer einen kühlen Kopf behalten.

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