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Rote Mülltonne – wofür & was darf rein? – Aufklärung

Rote Mülltonne - wofür & was darf rein

Was die Entsorgungsmöglichkeiten angeht bietet Deutschland je nach Bundesland eine Vielzahl von Optionen. Gelbe, blaue oder grüne Tonne? Oder doch gelber Sack? Glas- und Papiercontainer und Restmüllentsorgung? Das Angebot ist groß. Doch damit sind nur die gängigen Varianten und Entsorgungsprodukte abgedeckt. Schließlich gibt es einige Sonder- und Spezialabfälle, die ebenfalls der Entsorgung zugeführt werden müssen. Eine Möglichkeit stellt dabei die rote Tonne dar, um die es im folgenden Artikel gehen soll. Aber beginnen wir zunächst mit den Grundlagen.

Was die Entsorgungsmöglichkeiten angeht bietet Deutschland je nach Bundesland eine Vielzahl von Optionen. Gelbe, blaue oder grüne Tonne? Oder doch gelber Sack? Glas- und Papiercontainer und Restmüllentsorgung? Das Angebot ist groß. Doch damit sind nur die gängigen Varianten und Entsorgungsprodukte abgedeckt. Schließlich gibt es einige Sonder- und Spezialabfälle, die ebenfalls der Entsorgung zugeführt werden müssen. Eine Möglichkeit stellt dabei die rote Tonne dar, um die es im folgenden Artikel gehen soll. Aber beginnen wir zunächst mit den Grundlagen.

Mülltrennung in Deutschland

Das deutsche Mülltrennungssystem entstand vor 30 Jahren als im Jahr 1991 die deutsche Verpackungsordnung verabschiedet wurde. Seitdem sind die Deutschen zu ambitionierten Mülltrennern geworden. Mittlerweile verfügt jedes Bundesland und auch jeder einzelne Landkreis über eigene Unternehmen und Mülltrennungsabläufe. Auch die Entsorgungsbehälter unterschieden sich teilweise. Vor dem Hintergrund der Wiederverwertung des Mülls werden in deutschen Haushalten grundsätzlich Glas, Papier, Restmüll, Kunststoff und Biomüll getrennt. Möbel und Haushaltsgeräte können über den Sperrmüll entsorgt werden und auch für Batterien findet man Spezialentsorgungsbehälter in Supermärkten und Fachmärkten.

In der Realität oft anders

So viel zur Theorie. Im Alltag funktioniert die konsequente Trennung längst nicht so gut. Oft wandern insbesondere Verpackungen in den Restmüll und entgehen so der Gewinnung von wiederverwendbarem Kunststoff. Auch die gelbe Tonne wird häufig nicht angemessen befüllt und es landet Restmüll darin. Ganz besonders dramatisch ist dies jedoch in Bezug auf Spezialabfälle, die eigentlich einer besonderen Entsorgung zugeführt werden müssten.

Sonder- und Spezialmüllentsorgung

Dies trifft auf Farben und Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Batterien, Medikamente, Reinigungsmittel, Spraydosen und Pestizide sowie verschiedene Chemikalien zu. Sie werden in Deutschland als Sondermüll betrachtet und müssen bis zur eigentlichen Entsorgung selbstverständlich zunächst zu Hause sicher gelagert werden. Nach der Abgabe an den entsprechenden Stellen werden sie entweder der Verbrennung oder Endlagerung zugeführt.
Aber es gibt eine weitere Müllkategorie, die bisher nicht genannt wurde. Es handelt sich um die Spezialabfälle, die in der roten Tonne landen sollten.

Die rote Tonne

Diese spezielle Tonne wurde im Jahr 2016 eingeführt und soll für die Entsorgung verschiedener computerbezogener Abfälle genutzt werden. Dazu gehören neben Druckerbestandteilen wie Tonerkartuschen und Tintenpatronen auch CDs, CVDs und BlueRays. Diese bestehen aus Polycarbonat. Wird dies fachgerecht verwertet, kann daraus Regranulat und damit eine Vielzahl neuer Produkte hergestellt werden. In 200 Gemeinden und Städten und insgesamt 2000 Sammelstellen kommt die rote Tonne deshalb bereits zum Einsatz. Auf diese Weise konnten in den vergangenen Jahren 50.000.000 CDs und 3.500.000 Druckerpatronen verwertet werden. Je nach Region findet man die Tonnen entweder an Recycling- oder Wertstoffhöfen oder auch in Verwaltungseinrichtungen. Die genauen Standorte können bei der zuständigen kommunalen Abfallberatungsstelle erfragt werden.

Nachhaltigkeit – Müll vermeiden statt entsorgen

Recycling schön und gut. Insbesondere in der heutigen Zeit wird jedoch zunehmend Nachhaltigkeit gefordert. Deutschland ist zumindest theoretisch sehr ambitioniert im Recyceln. Mindestens genauso ambitioniert wird allerdings konsumiert. Im Jahr 2020 erzeugten die Deutschen allein fast 40 Millionen Haushaltsabfälle, die einer Entsorgung zugeführt wurden. Die Herausforderungen für die kommenden Generationen nehmen damit zu. Man muss sich perspektivisch insbesondere viel stärker um die Vermeidung von unnötigem Konsum und damit Müll bemühen, damit man den Herausforderungen der aktuellen Zeit gewachsen ist.

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