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Was ist Rasenaktivator & richtige Anwendung + Tipps

Was ist Rasenaktivator & richtige Anwendung + Tipps

Eine Rasenfläche, in der Moos oder Unkraut wächst oder braune Flächen zu sehen sind, ist für jeden (Hobby)Gärtner und Gartenliebhaber ärgerlich und nicht schön anzusehen. Die Ursachen für solche unschönen Flächen können vielfältig sein. Starke Regenfälle können dazu führen, dass der Boden durch die Wassermenge nichts mehr aufnehmen kann. Bei zu langer Trockenheit hingegen, verdichtet er. Aber auch ein alter Boden kann müde werden. Der Humus darin verringert sich immer mehr. So fehlen ihm immer mehr die Nährstoffe, die sich durch mikroskopisch kleine Lebewesen, bilden. Bei ausgelaugtem Boden, Staunässe, Bodenmüdigkeit und -verdichtung sind diese Mikroorganismen nicht lebensfähig. Sie sterben oder ziehen sich ins tiefe Erdreich zurück. Um dies zu verhindern, ist ein Rasenaktivator sehr hilfreich.

Eine Rasenfläche, in der Moos oder Unkraut wächst oder braune Flächen zu sehen sind, ist für jeden (Hobby)Gärtner und Gartenliebhaber ärgerlich und nicht schön anzusehen. Die Ursachen für solche unschönen Flächen können vielfältig sein. Starke Regenfälle können dazu führen, dass der Boden durch die Wassermenge nichts mehr aufnehmen kann. Bei zu langer Trockenheit hingegen, verdichtet er. Aber auch ein alter Boden kann müde werden. Der Humus darin verringert sich immer mehr. So fehlen ihm immer mehr die Nährstoffe, die sich durch mikroskopisch kleine Lebewesen, bilden. Bei ausgelaugtem Boden, Staunässe, Bodenmüdigkeit und -verdichtung sind diese Mikroorganismen nicht lebensfähig. Sie sterben oder ziehen sich ins tiefe Erdreich zurück. Um dies zu verhindern, ist ein Rasenaktivator sehr hilfreich.

Rasenaktivator in Action

In der Natur gibt es durch abgestorbene Pflanzenteile, herabfallendes Laub oder Gehölze immer wieder Nachschub an dem nährstoffreichen Humus. Die Mikroorganismen zersetzen diesen so lange, bis nur noch reine Nährstoffe für die Pflanzen überbleiben. Doch in der modernen Gartenwelt, in der jede verblühte Blüte, jedes braune Teilchen an den Pflanzen und das Laub vom Boden säuberlich entfernt wird, kann dies nicht von selbst geschehen. Clevere Gärtner schmeißen dies auf dem Komposthaufen oder in einen Komposter, um den wertvollen Humus herzustellen und ihre Pflanzen mit diesen zu versorgen. Nun kommt ein Rasenaktivator ins Spiel.

Ein Rasenaktivator ist ein Bodenverbesserer aus organischen Stoffen. Im Gegensatz zu einem Dünger, in dem der Großteil der Inhaltsstoffe aus Nahrung für die Pflanzen besteht, sind im Rasenaktivator hauptsächlich Nährstoffe für die Mikroorganismen enthalten. Dadurch kommt es auch zu einer Vermehrung dieser, welche in Folge den Boden auflockert und den Humus in Pflanzennährstoffen zerlegt.

Granulat oder doch in flüssiger Form?

Ein Rasenaktivator ist sowohl als Granulat als auch in flüssiger Form erhältlich. Granulate haben jedoch mehr Inhaltsstoffe. Der Grund dafür ist, dass den flüssigen Produkten feste Bestandteile fehlen, die jedoch für die Bodenstruktur bedeutsam sind. Ein weiteres Pro für das Granulat ist die Verteilung. Es lässt sich besser dosieren und einfach mit der Hand oder einem Streuwagen bequem verteilen. Obwohl eine Überdosierung keine Folgen haben kann, weil nur biologische Stoffe in einem Rasenaktivator enthalten sind, ist es ratsam, sich an die Mengenangabe des Herstellers zu halten.

Partner des Rasenaktivator

Ein humusreicher Boden kann nur entstehen oder bestehen bleiben, wenn er auch ständig welchen bekommt. Deshalb ist es wichtig den Rasenaktivator gemeinsam mit einer Gabe von Humus zu verwenden. Dazu einfach ein wenig fertigen Humus gemeinsam mit dem Granulat in den Streuwagen geben. Eine alleinige Verwendung des Rasenaktivator ist nicht zielführend, da er zu wenig Humus enthält. Es empfiehlt vorher den Rasen zu vertikutieren, damit eine sichere und schnellere Aufnahme sichergestellt ist. Am besten für den Rasen ist es jedoch, wenn man mit einem Mulchmäher seinen Rasen kürzt. Dieser zerhäckselt das Schnittgut und lässt es zwischen den Halmen fallen. So wird der Boden ständig mit Humus versorgt und der Garten erscheint trotzdem gepflegt.

Ein weiterer toller Partner für einen Bodenaktivator ist ein organischer Dünger. Sie ergänzen sich gegenseitig, weil im Rasenaktivator nur wenig Düngemittel enthalten ist. Im Doppelpack erhält der Boden durch den Aktivator sowohl viele Nährstoffe für die Mikroorganismen, als auch durch den Dünger, viele Nährstoffe für die darin wachsenden Pflanzen.

Der richtige Zeitpunkt

Hierzu ist zu sagen, dass es keinen richtigen Zeitpunkt für eine Verwendung eines Bodenaktivators gibt. Man verwendet einen, wenn es notwendig ist. Das heißt, wenn der Boden ausgelaugt, schwer oder von Staunässe beschädigt ist. Natürlich tut es dem Boden gut, wenn er im Frühling einen Booster bekommt. Auch bei einer Neubepflanzung oder einer Anlage einer Rasenfläche oder eines Beetes ist eine Anwendung zu empfehlen, um sicherzugehen, dass der Boden gut versorgt ist. Jedoch sollte beachtet werden, dass ein Bodenaktivator kein dauerndes Allheilmittel ist, sondern eine Hilfe für den beschädigten Boden und Kraftfutter für die noch wenigen Mikroorganismen.

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